Ausflugs- und Wanderziele rund um die Ferienwohnungen

In unserer Region gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, für die sich ein Halbtages- oder Tagesausflug wirklich lohnt.
Ob mit dem Rad, Bus oder zu Fuß - es gibt viel zu sehen !

 

Legoland, Günzburg

 

Wimsener Höhle

Im Aachtal rund 3km nordöstlich von Zwiefalten liegt die Wimsener Höhle (Friedrichshöhle), ein Musterbeispiel einer aktiven Flußhöhle. Hier tritt Karstwasser aus, daß in der Zwiefalter Aach der Donau zufließt. Die Höhle, die 1803 vom württembergischen König Friedrich besucht wurde und dessen Namen trägt, ist 70m bergeinwärts mit dem Kahn befahrbar. Sie setzt sich dann in einem Labyrinth von teils trockengefallenen, von teils wasserdurchfluteten Gängen mit schönen Tropfstein- und Sinterbildungen fort. Von der Höhle sind bislang erst 300m vermessen worden.

Gastätte Friedrichshöhle, 72534 Hayingen-Wimsen, Te.: 07373 - 2813


Schloß Lichtenstein

(Schwäbische Alb)

1842 eingeweihtes Schloß, dessen Ursprung auf das Werk (1826) des Märchenerzählers Wilhelm Hauff (1802-1827) zurückgeht.
Sammlung von Rüstungen, Gläsern, Waffen, Wappen, Gemälden und Skulturen. Mittelalterlicher Altarflügel mit Pieta in der
Schloßkapelle. Vom Hauff-Denkmal ein tiefer Blick ins Echaztal, aber auch schönster Blick auf das Schloß.

Öffnungszeiten:
April - Oktober täglich 9-12 Uhr, 13-17 Uhr
Sonn- und Feiertags durchgehend


Bärenhöhle

Aktive Wasserhöhle. Meist schräg abfallende Gänge, die in Kletterei auf nassem, teils lehmigem Fels befahren werden.


Naturtheater Hayingen

Mehr als eine Million Zuschauer haben das vielgelobte Naturtheater bis jetzt besucht.
Volkstheater aus Hayingen heißt herzerfrischendes Theater für die ganze Familie.
Das Hayinger Ensemble macht Volkstheater mit allen und für alle Altersgruppen. Die Stücke setzen sich unterhaltsam,
aber auch kritisch mit der Geschichte und aktuellen Ereignissen der Region auseinander. Theater wie man
es sich für einen unterhaltsamen Familienausflug nicht besser wünschen kann.
In schönster Umgebung im Hayinger Tiefental, das zwischen der Gerberhöhle und der Ruine Maisenburg ins
Lautertal mündet, befindet sich malerisch zwischen Felsen die überdachte Holztrübine. Sie bietet Platz für rund
1400 Zuschauer welche dann die Bühnenaufbauten jenseits des Fahrweges im Talgrund einsehen können.
Besonders bei voller Besetzung in lauen Sommernächten ist das Gefühl auf den Rängen stark,
man sei den Schauspielern sehr nahe.


Pfahlbauten Bodensee

Die Pfahlbauten sind ein Freilichtmuseum mit 15 original eingerichteten Rekonstruktionen von Pfahlbauhäusern der Stein- und Bronzezeit am Bodensee (4000 - 850 v.Chr.). Es ist ein Museum zum Anfassen und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Region.
Es vermittelt die Urgeschichte des Bodenseeraumes beginnend mit der Eiszeit in individuell abgestimmten Führungen und Aktionen.

Kreisfreilichtmuseum Kürnbach

Zahlreiche alte Gabäude die in dem Freilichtmuseum wieder errichtet wurden bringen dem Besucher die traditionelle Kultur und Hausbauweise Oberschwabens nahe. Natürlich wurden alle Häuser stilgerecht und mit originalem Inventar eingerichtet.
So entstand mit der Zeit ein komplettes Dorf.
Besonders interessant ist aber das Baummuseum, in dem traditionelle und moderne Fruchtbäume gezüchtet werden.


Ravensburger Spieleland

Im Ravensburger Spieleland erwarten Sie familiengerechte Spielwelten, aufregende Abenteuer, faszinierende Veranstaltungen und so manche angenehme Überraschung mehr: ein ganzer Tag guter Laune zum Alles-drin-Preis. Entdecken Sie die Welt der Ravensburger Spiele in Großformat.

Internet: www.spieleland.com

 

Atlantis Erlebnisbad - Neu-Ulm

http://www.atlantis-freizeitpark.de

 

Blautopf in Blaubeuren

Pegel Blautopf/ Blaubeuren: 26 cm; 1,056 m³/s


Der Blautopf ist die größte Karstquelle der Schwäbischen Alb und zugleich Ursprung der Blau. Er bezieht sein Wasser aus einem ca. 165 km² großen Einzugsgebiet.

Die Urdonau, die aus dem schweizer Raum kam und noch das Wasser des später von der Donau abgetrennten Rheins mitführte, floß durch das Gebiet südlich der heutigen Schwäbischen Alb.

Durch die Anhebung der Albtafel grub sich die Donau in den Kalksteinboden ein und bildete Täler mit zahlreichen Flußschlingen. Vor allem im Bereich zwischen Ehingen und Ulm hat die Urdonau mehrere solcher Schlingen herausgearbeitet.

In der Mitte der Flußschlingen entstanden sogenannte Umlaufberge, wie sie bei Schelklingen und Allmendingen zu sehen sind. Im Talkessel Blaubeuren liegt der Rucken, ein nicht ganz vollendeter Umlaufberg.

Die durch die Donau selbst hervorgerufene Aufschüttung der Täler und die weitere Anhebung der Schwäbischen Alb führte vor ca. 120000 Jahren dazu, daß die Urdonau ihr seitheriges Tal zwischen Ehingen und Ulm verließ.

Im Gebirge um den Blautopf herum befindet sich ein weitverzweigtes Höhlensystem, in dem große Wassermassen gesammelt werden und am Blautopf an die Oberfläche drängen. Dieses Höhlensystem ist von der Urdonau angeschnitten und der Ausgang teilweise durch Flußschotter wieder verschüttet worden. Trotzdem haben sich die Wassermassen einen Weg an die Oberfläche gebahnt. Durch den Wasserdruck ist ein trichterförmiger Quelltopf entstanden, der eine Tiefe bis 21 m erreicht.

Das Wasser hat im Sommer und Winter die gleiche Temperatur von ca. 9 °C und stammt aus einem Einzugsgebiet von etwa 150 bis 160 km².

Die Wasserschüttung reicht von 310 l/s bis zu 32000 l/s. Bei Regenfällen und Schneeschmelzen steigt die Schüttung des Blautopfs stark an.

Das Wasser braucht nur wenige Tage von der Albhochfläche bis zu seinem Austritt am Blautopf. In Rissen, Spalten, Röhren und unterirdischen Seen sammelt sich das Sickerwasser der Albhochfläche im Berginnern und wird unter dem hydrostatischen Druck des Gewichts am Südrand der Schwäbischen Alb herausgepreßt.

Die Farbe des Blautopfes macht seinem Namen nicht immer Ehre. Nach längeren Regenpausen zeigt er ein intensives Blau. Nach Niederschlägen und in der Schneeschmelze ist das Blautopfwasser grünlich oder sogar schmutzig braun entsprechend der Farbe der mitgeführten Schmutzteilchen aus dem unterirdischen Höhlensystem. Das reine Blau ergibt sich zum einen aus der Eigenfarbe des Wassers, die wegen der großen Tiefe und der Klarheit des Wassers (Sichttiefe 20 m) in Erscheinung treten kann. Die einfallenden Sonnenstrahlen werden bis auf die blauen Strahlen fast völlig verschluckt.

Das Innere der Blautopfhöhle ist nicht vollständig erforscht. Es werden auch heute noch Tauchgänge mit dem Ziel der weiteren Erforschung des Blautopfinneren vorgenommen. Bis heute kennt man des Höhlensystem bis zu einer Tiefe von 1250 m.

Erst im Jahr 1718 wurde die erste Tiefenmessung vorgenommen. Vorher galt der Blautopf als unergründlich. Am 7. Dezember 1957 ist der erste Taucher zum Grund des Blautopfes vorgedrungen.

Viele Maler und Dichter haben den Blautopf festgehalten und beschrieben. Eduard Mörike hat das Kernstück seines Stuttgarter Hutzelmännle, die Historie von der schönen Lau, am und um den Blautopf angesiedelt. Dieser Sagenfigur ist am Blautopf ein Denkmal gesetzt worden.



Ulmer Münster

1377 - 1890

höchster Kirchturm der Welt: 161,53 m
Hauptturmtreppe: 768 Stufen
Gesamtlänge: 139,50 m
Gesamtbreite: 59,20 m
Mittelschiffhöhe: 41,60 m

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Internetseite

Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren zeigt vorwiegend alt- und mittelsteinzeitliche Funde, hauptsächlich aus den Höhlen des Achtals.

Das Gebäude selbst, das aus dem Jahre 1420 stammende städtische Hospital "Zum Heiligen Geist", weist in seiner Eingangshalle eine weitere Besonderheit auf: einen Zyklus von Wandmalereien mit Darstellungen aus dem Leben der "Heiligen Elisabeth von der Wartburg" aus dem 15. Jahrhundert.

Zunächst wird im Museum eine allgemeine Einführung in die Entstehung des Lebens und der Lebewesen auf unserem Planeten gegeben. Die geologische Entwicklung wird, entsprechend der unmittelbaren Landschaftsgeschichte des Blaubeurer Raums ab der Jurazeit dargestellt. Im Anschluß daran werden die Umweltbedingungen behandelt, wie sie durch die modernen Ausgrabungstechniken erschlossen werden können. Ein bewegliches Schaubild faßt diese beiden Aspekte der Ausgrabung und der Interpretation der urgeschichtlichen Lebensverhältnisse zusammen.



Diorama der Höhle Geissenklösterle
vor 30000 Jahren

 

Die Entwicklung des Menschen steht im Mittelpunkt der nächsten Abteilung, seine Fähigkeit, Werkzeuge herzustellen und zu benutzen. Ausgewählte Beispiele verdeutlichen die technisch-kulturelle Abfolge in der Altsteinzeit vom Heidelberger Urmenschen über den Neandertaler bis zum Cro-Magnon-Menschen als Stammvater des heute lebendes Menschen. Die ältesten Belege dieser Kunst stammen aus dem Lone- und Achtal. Mit dem wärmeren Klima der Nacheiszeit erfolgt eine Wiederbewaldung, die heutige Tierwelt breitet sich aus, der Mensch lebt in kleinen Gruppen als Sammler, Fischer und Jäger. Diese Entwicklung wird wiederum durch ein bewegliches Schaubild und Werkzeugfunde wiedergegeben.

Rekonstruktion eines eiszeitlichen Jägers
vor 23000 Jahren


In einem Ausblick werden die Veränderungen wiedergegeben, die Feldbau und Viehzucht vor 5000 Jahren in Europa brachten, während in anderen Teilen unserer Erde weiterhin Jäger und Sammler lebten; von ihnen werden Eskimos und Buschmänner als Beispiele gezeigt.

 

Der Gestütshof Marbach

Die Hofanlage wird durch eine Straße geteilt. Unterhalb dieser Straße im Tal stehen die Gebäude der Schmiede, Wagnerei, Sattlerei und Werkstatt. Weiterhin finden wir dort die Marbacher Deckstation mit den Gastboxen.
Der eigentliche Gestütshof oberhalb der Straße ist im Rechteck angelegt. Einige Gebäude stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In der Mitte des Innenhofes steht das Wahrzeichen Marbachs, der im Jahr 1844 errichtete Stutenbrunnen mit der in Wasseralfingen gegossenen Bronzeplastik einer säugenden Stute. Die Stallungen beherbergen die Deckhengste und die oberhalb des Hofes liegenden Laufställe die Warmblut - und Vollblutaraberstuten